Sind Frettchen bösartige Killer?

Frankfurter Rundschau vom 27.02.2009 - Ein Albino-Frettchen hat am Donnerstagabend gegen 23 Uhr eine 72-Jährige Oberurselerin schwer verletzt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war die Frau vor ihrem Haus in der Danziger Straße hingefallen als das kleine Raubtier die Gelegenheit nutzte und sie attackierte.
Es verbiss sich derart fest in die Hände der Rentnerin, dass die Wunden bis auf die Knochen und Sehnen reichten. Erst als ein zufällig vorbei gekommener Passant der Frau half und gegen das Tier trat, ließ es von seinem Opfer ab und floh. Sanitäter brachten die 72-Jährige in die Klinik nach Hofheim. Dort wurde sie auch am Freitagmittag noch behandelt.

Die Polizei leitete noch in der Nacht eine Fahndung ein und machte sich auf die Suche nach dem etwa 40 Zentimeter langen Tier mit dem buschigen Schwanz. Gegen 1.40 Uhr tauchte das weiße Frettchen wieder auf. Ein Polizist erschoss es.

Später fanden die Beamten in der Nähe auch den Bau des Tieres. Der Besitzer wird jedoch noch gesucht. Der Leichnam des Tieres wird jetzt veterinärmedizinisch untersucht. So soll geklärt werden, ob das Tier derart aggressiv war, weil es Tollwut hatte.

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Anm.: Den Original-Artikel findet ihr bei FR-online unter dem angegebenen Link. Dort findet ihr auch ein paar Kommentare.

Willkommen im Furessic Park
Es kann ja wohl nicht sein, dass die Polizei in Form eines gut trainierten Beamten keine andere Möglichkeit in Betracht zieht als das Tier zu erschießen. Umso schlimmer ist es, dass hier ein sogenannter Journalist im Stil der 4 großen Buchstaben ein Frettchen - was natürlich ein (40cm großes) Raubtier ist - als ein Monster darstellt. Wenn wir noch mehr solcher Meldungen lesen müssen, wird vielleicht bald noch eine Kampf-Frettchen-Verordnung gefordert. Das politische Sommerloch ist ja nicht mehr weit.
 

Quelle
http://www.fr-online.de/fr....de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1682580


Veröffentlicht am
19:57:37 19.05.2009


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